Projekte
Salzburger Volksmusikpreis

Seit dem Jahr 1997 vergibt die Kurt und Felicitas Vössing-Stiftung den „Salzburger Volksmusikpreis“, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird. Er versteht sich als eine Art Schatzsuche und Förderung im volksmusikalischen und gesanglichen Bereich des Landes Salzburg und seiner Umgebung. Ab 2024 wird der als Gesangs- und Musikwettbewerb gestaltete Preis nun gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bischofshofen und in Kooperation mit dem Jugend-Musikwettbewerb „prima la musica“ und dem Salzburger VolksLiedWerk veranstaltet. Eine Fachjury kürt aus den Bewerbungen und bei einem nachfolgenden öffentlichen Musizierabend die Sieger. Der Preis ist gut dotiert mit dem Fördergeld der Stiftung, die Siegergruppe erfährt große Unterstützung in den Medien und darf an der größten Volksmusikveranstaltung des Landes, dem seit 60 Jahren bestehenden „Bischofshofener Amselsingen“ teilnehmen.
Preisträger 2026
„Ellauer Dreigesang“
Der Ellauer Dreigesang ist Gewinner des Salzburger Volksmusikpreises 2026, der heuer bereits zum 20. Mal vergeben wurde. Bei diesem musikalischen Wettbewerb treten fünf ausgewählte Ensembles aus dem Landesbewerb „prima la musica“ gegeneinander an und präsentieren die Vielfalt der heimischen Volksmusik.
Die drei jungen Sängerinnen - Valentina und Anna Cäcilia Pföß aus Elsbethen und Cäcilia Reindl aus Kuchl - überzeugten im bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtsaal Bischofshofen die Fachjury mit ihrem authentischen Vortrag, musikalischer Präzision und großer Ausdruckskraft.
Mit dem Sieg verbunden sind ist neben der finanziellen Förderung auch die Einladung zum Auftritt beim Bischofshofener Amselsingen am 10. Oktober 2026.
Fotos: Stadtgemeinde Bischofshofen
Salzburger Volkskulturpreis

Der Salzburger Volkskulturpreis für zeitgemäße Impulse zur Weitergabe kultureller Traditionen wird gestiftet vom Land Salzburg und der Kurt und Felicitas Vössing-Stiftung, der ORF-Salzburg ist Partner. Seit 2007 wird er alle zwei Jahre vergeben und ist mit dem Hauptpreis der Stiftung in Höhe von 6.000 Euro und zwei Förderpreisen des Landes Salzburg mit je 3.000 Euro dotiert. Das Augenmerk richtet sich auf maßgebliche, zeitgemäße Impulse für das volkskulturelle Leben. Inhalte sollten entweder einen besonderen Jugendschwerpunkt haben, der Stärkung der Gemeinschaft dienen, kulturelle Vielfalt fördern oder eine wissenschaftliche Arbeit über regionale Volkskultur beinhalten. Eine unabhängige Jury übernimmt die Bewertung der eingereichten Projekte.
Mehr Informationen unter:
Die diesjährigen Preisträger, eingerahmt von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (rechts) und Brigitte Freiburg (links)
Preisträger 2025
"Historischer Pinzgau" gewinnt den zum 10. Mal verliehenen Salzburger Volkskulturpreis
Der Verein und Facebook-Gruppe "Historischer Pinzgau" versteht sich als Plattform um Altes, Verschollenes und vor allem Schönes aus der Region zu teilen. "Der Austausch von alten Bildern oder Unterlagen ist unsere Basis. Aber unsere Arbeit geht tiefer. Wir helfen Menschen beispielsweise bei der Recherche ihrer Familiengeschichte. Dies ist nur möglich, weil wir ein Schwarmwissen von mehr als 15.000 Menschen auf Facebook haben", informiert der Gründer der Initiative Rudolf Leo.
Fotos: Land Salzburg/Franz Neumayr
Den Hauptpreis haben sie gewonnen: Verein und Facebook-Gruppe "Historischer Pinzgau" dokumentiert historische Dokumente, Bilder, Fotos, Briefe und Musik, betreibt Familienforschung im In- und Ausland.
Nachwuchsförderung
Einem Schwerpunkt sieht sich die Kurt und Felicitas Vössing-Stiftung besonders verpflichtet: der Förderung talentierter Nachwuchskünstler. Ob die jungen Leute auf die Bühne streben oder ein Musikinstrument professionell zu beherrschen wünschen, der Aufwand für ein Studium ist erheblich. Und auch nach Beendigung des Hochschulstudiums ist oft die Notlage noch nicht zu Ende, denn nun heißt es ein Engagement zu finden. Zur Zielsetzung gehört deshalb auch die Förderung solch junger Talente durch finanzielle Unterstützung. Immerhin kann die Stiftung darauf verweisen, dass z.B. einige ihrer „Schützlinge“ Engagements an namhaften Häusern wie der Volksoper Wien, der Staatsoperette in Dresden oder am Landestheater in Innsbruck gefunden haben.
Arad Karimi
Als 8-jähriger kam Arad Karimi mit seinen Eltern aus dem Iran nach Österreich. An der örtlichen Musikschule im Pinzgau lernte er Querflöte - und seine Lehrerin erkannte bald das große Talent. Über ihre Anregung finanzierte ihm die Stiftung eine erste eigene Querflöte. Inzwischen besucht Arad das "Musische Gymnasium" in Salzburg und studiert an der Universität Mozarteum Querflöte und Klavier. Arad gewann viele Auszeichnungen, begeisterte bei zahlreichen solistischen Auftritten das Publikum.
So schrieb uns seine Mutter:
„Die Vössing-Stiftung hat eine bedeutende Rolle in Arads musikalischer Entwicklung gespielt. Durch Ihre Unterstützung wurde es ihm ermöglicht an Meisterkursen, Wettbewerben und verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen, die für seine künstlerische Laufbahn von großer Bedeutung sind. Darüber hinaus hat die Stiftung auch den Erwerb einer neuen Flöte unterstützt, die für Arads weitere Entwicklung unverzichtbar ist. Insgesamt hat die Vössing-Stiftung nicht nur seinen musikalischen Weg erleichtert, sondern ihm auch zahlreiche wertvolle Möglichkeiten eröffnet.“
Wir werden seinen weiteren musikalischen Werdegang voll Freude verfolgen.
Fotos: Land Salzburg/Franz Neumayr
Jugendmusikkorps Avenwedde – Stadt Gütersloh – e. V.
Eine möglichst gute musikalische Ausbildung und die charakterliche Förderung junger Menschen ist dem Verein ein Anliegen. Dabei möchte der Verein den Jugendlichen ein Zuhause bieten und soziale Kompetenzen stärken, um so den Anforderungen und Rahmenbedingungen dieser Zeit gerecht zu werden. In vier Orchesterstufen – von den Mini-Ensembles der Jüngsten über die Schülerorchester bis zum Hauptorchester – lernen die Kids ihre Instrumente zu beherrschen und das Zusammenspiel im Orchester.
Fotos: Jugendmusikkorps Avenwedde
Tierschutz

Auch in diesem Jahr wurden verschiedene Tierschutzorganisationen unterstützt. Eine Geldspende für ihre ehrenamtliche Arbeit erhielten „Achtung für Tiere e.V.“, Varensell sowie der Tierschutzverein Bielefeld.






